Restaurierung

Seit seiner Gründung im Jahr 2000 hat das Kuratorium der Liebfrauenkirche zahlreiche Projekte zur Sanierung und Restaurierung der Kirche in Angriff genommen und vollendet. An dieser Stelle finden Sie eine Übersicht über die zahlreichen vollendeten Projekte der letzten Jahre.


Jahr Durchgeführte Arbeiten Grund für die Arbeiten Bilder
2000 Neubau des Nord-Ost Strebepfeilers, Stabilisierung des Gesamtchores Bildung von Rissen im Mauerwerk infolge von statischer Überlastung der Strebepfeiler
2000-2002 Verstärkung des Dachstuhls im Chorbereich.

Neudeckung der Chor-, Turm- und Langhausdächer mit Reperatur der Verblechung;

Erneuerung des Blitzschutzes

Der Neubau von 1960 war statisch unzureichend

Verschleiß der gesamten Dachhaut (Alter etwa 60 Jahre, teilweise jedoch auch weit über 90 Jahre alt)

Vorherige Anlage war funktionsunfähig

2001-2002 Sanierung von Gewölberippen und Schäden am Putz Wasserschäden durch die defekte Dachhaut, Mörtelverschleiß
2003 Statische Ertüchtigung des Glockenturms

Neubau des Glockenstuhls und der Turmeinbauten

Baumaßnahmen von 1958 waren statisch absolut unzureichend

Vorhandener Holzbau war verschlissen und ungeeignet zum Tragen des neuen Geläuts

2003 Völlige Erneuerung der Elektroinstallation

Neue Kirchenlampen

Anlage von 1970 entsprach aus Sicht der Leistung und der Sicherheit nicht dem heutigen Standard

Verschleiß der Lampen von 1970
2003-2004 Restaurierung der historischen Glocke (4,5 Tonnen) von 1585

Neuguss von 3 Bronzeglocken. Montage der Glocken mit angepassten Klöppeln und Jochen, sowie Motoren

Diese Arbeiten wurden ermöglicht durch eine beispiellose Spendenaktion der Arnstädter Bürger. Lesen Sie hier mehr über die Erneuerung der Glocken

Die große Glocke wurde 1882 verändert und beschädigt

Eisenhartgussglocken von 1959 waren verschlissen und bruchgefährdet, die Technik war hoffnungslos veraltet.


2003-2004 Instandsetzung des Südwestturms und der Westwand Fugenverlust, Verschleiß an den Werksteinen, Rißbildungen, Kriegsschäden
2004-2005 Instandsetzung der Chorfenster Rissbildung an Maßwerk und Gewände, Glasschäden
2004-2005 Erneuerung der Dachstühle und der Seitenschiffdächer weitgehende Holzschäden durch Alterung und Holzschwamm
2004-2005 Erneuerung der Westeinfriedung des Geländes Sanierung des Zaunes von 1885 war zu aufwändig
2004 Fussbodenarbeiten (Stein) Verschluss der Heizungsschächte
2005 Begasung einzelner Holzkunstwerke Kunstwerke waren vom Holzwurm befallen. Entfernung des Wurms war für den Erhalt der Kunstwerke elementar.
2005-2006 Schutz des Grafenfensters durch eine aufwändige Glaskonsturktion und Stabilisierung der Verankerungen. Große Einsturzgefahr des Grafenfensters aufgrund Alters- und Witterungsbedingter Einflüsse.
2006 Neuplanung und behindertengerechte Gestaltung des neuen Haupteingangs Kein behindertengerechter Eingang vorhanden; Anlegen eines zantralen Haupteingangs nötig.
2006 Neugestaltung des kunstvollen Rosetten-fensters oberhalb des Haupteingangs Verfallsbedingte Zerstörung des alten Rosettenfensters.